• GESUNDHEITSPOLITIK Das Gesundheitswesen verändert sich grundlegend. Die Zürcher Spitäler zeigen mit ihrem Positionspapier, wo und wie sie den Strukturwandel anpacken.

  • Der VZK Der Verband Zürcher Krankenhäuser ist die repräsentative Vertretung der Listenspitäler, Rehabilitationskliniken, Spezialkliniken und Pflegezentren im Kanton Zürich mit derzeit 31 Mitgliedern mit 34'800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Als Arbeitgeberverband vertritt der VZK die Interessen seiner Mitglieder in der Öffentlichkeit, gegenüber Politik und Behörden, Sozialpartnern, Kranken- und Unfallversicherern.

  • Geschäftsbericht 2018 Die Gesundheitsversorgung befindet sich im Umbruch. Auslöser sind Vernetzung, Ambulantisierung, Digitalisierung und Kostendruck. Wie gehen die Mitglieder des Verbands Zürcher Krankenhäuser damit um? 

  • DER VZK Der Verband Zürcher Krankenhäuser ist die repräsentative Vertretung der Listenspitäler, Rehabilitationskliniken, Spezialkliniken und Pflegezentren im Kanton Zürich mit derzeit 31 Mitgliedern mit 34'000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Als Arbeitgeberverband vertritt der VZK die Interessen seiner Mitglieder in der Öffentlichkeit, gegenüber Politik und Behörden, Sozialpartnern, Kranken- und Unfallversicherern.

Realität spricht eine andere Sprache

Thema: Alle Bereiche

Die Aktion Gsundi Gsundheitspolitik (AGGP) hat jüngst ein Schwarzbuch publiziert, das die Situation in der Pflege in den schwärzesten Farben zeichnet. Diese Darstellung kontrastiert scharf mit den Mitarbeiterumfragen und den systematisch erhobenen Einschätzungen von Patientinnen und Patienten in den öffentlichen Zürcher Spitälern. Der VZK weist die auf Einzelereignisse basierte Pauschalkritik an der Pflegequalität und den Arbeitsverhältnissen in den Zürcher Spitälern zurück.

Wo gearbeitet wird, können Fehler passieren. Das gilt auch für den Pflegeberuf, und zwar sowohl in der Führung, wie auch in der Ausführung. Insofern stellt der VZK die im Schwarzbuch der AGGP dargestellten Einzelereignisse nicht in Abrede. Er wehrt sich aber entschieden dagegen, dass von Einzelereignissen oder Einzelerlebnissen auf die Gesamtsituation geschlossen wird.

Hohe Erfüllung der Mitarbeiterbedürfnisse
Die VZK-Spitäler führen seit Jahren regelmässig Mitarbeiterbefragungen durch. Deren Resultate sind weitgehend positiv. Zur Illustration dafür verweisen wir auf den Geschäftsbericht 2010 der Gesundheitsversorgung Zürcher Oberland – GZO, Wetzikon. In deren jüngster Umfrage wurden die Bereiche Leistungsanerkennung, Arbeit und Gestaltungsmöglichkeit sowie Identifikation (Werte, Strategie) am besten bewertet (www.gzo.ch/de/unternehmen-gzo/zahlen-fakten.html). Ebenso wurde aber auch Verbesserungspozential geortet.

Sehr hohe Patientenzufriedenheit
Der Kanton Zürich und insbesondere die öffentlichen Spitäler sind Vorreiter der Qualitätssicherung und -messung im Schweizer Gesundheitswesen. Die systematisierte und zentral ausgewertete Patientenbefragung (Patient's Experience Questionnaire [PEQ]) zeigt durchgängig eine sehr hohe Patientenzufriedenheit. Die Erhebung wird periodisch erneuert. Die Ergebnisse sind auf www.vzk-qualitaetsbericht.ch publiziert. Sie dienen in erster Linie der Qualitätsentwicklung und - sicherung in den Zürcher Spitäler. Um den Lerneffekt systematisch nutzbar zu machen, widmet sich die Qualitätskommission des VZK betriebsübergreifenden Fragestellungen der Qualität in den VZK-Spitälern.

Prozesssteuerung unter DRG
Unter dem per 1. Januar 2012 einzuführenden System der Fallkostenpauschalen (SwissDRG) werden die Leistungen und insbesondere auch die Qualität von Behandlung und Pflege vergleichbar. Diese Transparenz wird dazu beitragen, dass Spitäler, die Effizienz und Leistung nicht aus verbesserter Prozessqualität, sondern aus dem Abbau von (Personal-)Aufwand gewinnen, über kurz oder lang von der Bildfläche verschwinden. Die VZK-Spitäler werden sich aber den Herausforderungen von SwissDRG stellen und ihre Existenz nicht durch kurzsichtige Sparübungen auf dem Buckel des Personals gefährden. Dabei wird ein besonderes Augenmerk darauf gelegt, den Pflegenden die Aufmerksamkeit und Wertschätzung zukommen zu lassen, die sie verdienen.