• GESUNDHEITSPOLITIK Das Gesundheitswesen verändert sich grundlegend. Die Zürcher Spitäler zeigen mit ihrem Positionspapier, wo und wie sie den Strukturwandel anpacken.

  • Der VZK Der Verband Zürcher Krankenhäuser ist die repräsentative Vertretung der Listenspitäler, Rehabilitationskliniken, Spezialkliniken und Pflegezentren im Kanton Zürich mit derzeit 31 Mitgliedern mit 34'800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Als Arbeitgeberverband vertritt der VZK die Interessen seiner Mitglieder in der Öffentlichkeit, gegenüber Politik und Behörden, Sozialpartnern, Kranken- und Unfallversicherern.

  • Geschäftsbericht 2018 Die Gesundheitsversorgung befindet sich im Umbruch. Auslöser sind Vernetzung, Ambulantisierung, Digitalisierung und Kostendruck. Wie gehen die Mitglieder des Verbands Zürcher Krankenhäuser damit um? 

  • DER VZK Der Verband Zürcher Krankenhäuser ist die repräsentative Vertretung der Listenspitäler, Rehabilitationskliniken, Spezialkliniken und Pflegezentren im Kanton Zürich mit derzeit 31 Mitgliedern mit 34'000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Als Arbeitgeberverband vertritt der VZK die Interessen seiner Mitglieder in der Öffentlichkeit, gegenüber Politik und Behörden, Sozialpartnern, Kranken- und Unfallversicherern.

Vertragsabschluss mit Krankenversicherern

Thema: Spitalfinanzierung, Alle Bereiche

Nach zähen Verhandlungen haben sich der VZK und die Krankenversicherer tarifsuisse, HSK und CSS auf neue Spitaltarife im Kanton Zürich geeinigt. Der Basisfallpreis wird für drei Jahre auf der Höhe von 9‘650 Franken festgemacht. Dadurch leisten die Spitäler einen wichtigen Beitrag für ein kosteneffizientes Spitalwesen.

Die Spitaltarife in Zürcher Spitälern bleiben die nächsten 3 Jahre gleich. Darauf haben sich der VZK und die Krankenversicherer HSK, CSS und tarifsuisse geeinigt. Nachdem die Verhandlungen mit tarifsuisse im Dezember 2015 gescheitert waren, stellte der VZK zunächst ein Festsetzungsbegehren für einen Tarif von 10‘034 Franken. Dies entspricht dem Gesamtschweizerischen Benchmark für qualitativ und wirtschaftlich gut arbeitende Spitäler.

Spitäler sparen weiter
Auf Initiative der Gesundheitsdirektion des Kantons Zürich begaben sich die Verhandlungspartner zurück an den Verhandlungstisch. Bemüht um eine Lösung einigten sich beide Seiten auf gleichbleibende Preise bei längerer Vertragsdauer. Der Spitaltarif wird neu 9‘650 Franken für Spitä- ler mit Notfallstation und 9‘450 Franken für diejenigen ohne Notfallstation betragen. Als Folge der Einigung wird der VZK das Festsetzungsbegehren an den Kanton für einen höheren Tarif zurückziehen.

Mit diesem Kompromiss leisten die Spitäler einen grossen Beitrag zu den Sparbemühungen des Kantons und zur Eindämmung der Prämienerhöhung. Trotz steigender Löhne, des medizinischen Fortschritts, zunehmender Schwerefälle und einer Prämienerhöhung bei der BVK steht den Spitälern in den nächsten Jahren nicht mehr Geld zur Verfügung. Damit unterstreichen die Zürcher Spitäler ihren Willen, den effizienten Mitteleinsatz zu fördern.

Die Gesundheitskosten im Kanton Zürich fallen schon heute deutlich niedriger aus als in allen anderen Kantonen mit Universitätsspitälern. Die OKP-Bruttoleistungen pro Versicherten pro Monat liegen im Kanton Zürich bei rund 300 Franken, in Basel aber über 380 Franken, in Genf bei etwa 370 Franken, in der Waadt bei 330 Franken und im Kanton Bern bei über 310 Franken.