• GESUNDHEITSPOLITIK Das Gesundheitswesen verändert sich grundlegend. Die Zürcher Spitäler zeigen mit ihrem Positionspapier, wo und wie sie den Strukturwandel anpacken.

  • Der VZK Der Verband Zürcher Krankenhäuser ist die repräsentative Vertretung der Listenspitäler, Rehabilitationskliniken, Spezialkliniken und Pflegezentren im Kanton Zürich mit derzeit 31 Mitgliedern mit 34'800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Als Arbeitgeberverband vertritt der VZK die Interessen seiner Mitglieder in der Öffentlichkeit, gegenüber Politik und Behörden, Sozialpartnern, Kranken- und Unfallversicherern.

  • Geschäftsbericht 2018 Die Gesundheitsversorgung befindet sich im Umbruch. Auslöser sind Vernetzung, Ambulantisierung, Digitalisierung und Kostendruck. Wie gehen die Mitglieder des Verbands Zürcher Krankenhäuser damit um? 

  • DER VZK Der Verband Zürcher Krankenhäuser ist die repräsentative Vertretung der Listenspitäler, Rehabilitationskliniken, Spezialkliniken und Pflegezentren im Kanton Zürich mit derzeit 31 Mitgliedern mit 34'000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Als Arbeitgeberverband vertritt der VZK die Interessen seiner Mitglieder in der Öffentlichkeit, gegenüber Politik und Behörden, Sozialpartnern, Kranken- und Unfallversicherern.

Geschäftsbericht 2018

 

Die Gesundheitsversorgung befindet sich im Umbruch. Auslöser sind Vernetzung, Ambulantisierung, Digitalisierung und Kostendruck. Wie gehen die Mitglieder des Verbands Zürcher Krankenhäuser damit um? Der Geschäftsbericht 2018 gibt Einblick.

Strukturwandel 
Noch weiss niemand, wohin er wirklich führt. Die digitale Transformation ist einer der wichtigsten Treiber dieses Wandels. Gastautor Daniel Walker, bekannt für die Anwendung von Lean-Prinzipien im Gesundheitswesen, gibt Einblick in die anstehenden Veränderungen: «Patientinnen und Patienten beginnen, ihr Mobiltelefon als Schaltzentrale für Gesundheitsdienstleistungen und -fragen zu nutzen. Sie positionieren sich im 'Driver Seat' und freuen sich darüber, die Kontrolle über einen Prozess zu übernehmen, an dem sie bisher nur als Statist beteiligt waren. Alleine schon aufgrund des Kontrollgewinns werden sich einige der technologischen Innovationen schnell durchsetzen.

Pflegezentren
Beitrag von Johannes Baumann, Direktor der Pflege Eulachtal (bis 2018)
«Auch in Zukunft wird es stationäre Angebote brauchen. Was soll mit Menschen passieren, die an starker Demenz erkranken oder verhaltensauffällig werden? Wie sollen diese rund um die Uhr zu Hause betreut werden?»

Akutspitäler
Beitrag von Matthias Pfammatter, Direktor See-Spital
«Die Ambulantisierung wird durch den medizinischen Fortschritt ermöglicht. Sie kann durchaus sinnvoll sein und entspricht teilweise dem Patientenwillen. Eine Herausforderung ist das Entschädigungsmodel.»

Rehabilitation
Beitrag von Markus Gautschi, CEO Zürcher RehaZentren Wald und Davos
«Wohnortsnahe, zentrumsnahe oder spitalnahe Rehabilitation: Diese Schlagwörter haben uns auch 2018 auf Trab gehalten. Eine einzige «richtige» Lösung gibt es nicht. Wichtig ist, dass jeder Patient möglichst rasch an die für ihn medizinisch und geografisch passende Klinik überwiesen werden kann.» 

Elektronisches Patientendossier (EPD)
Beitrag von Samuel Eglin, CEO axsana AG
«Spitäler bieten das EPD ab 2020 an. Pflegezentren haben bis 2022 Zeit. Im Hintergrund laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren. Nun nimmt die XAD-Stammgemeinschaft Form an und wird nach und nach sichtbar.» 

 

Dem Verband Zürcher Krankenhäuser gehören Listenspitäler, -Kliniken und Pflegezentren im Kanton Zürich und im Kanton Schaffhausen an. Der VZK vertritt die Interessen seiner Mitglieder gegenüber Politik, Behörden, Versicherern, Interessengruppen im Gesundheitswesen sowie der Öffentlichkeit. Er kämpft für eine Gesundheitspolitik, die eine bedürfnisgerechte Gesundheitsversorgung fördert und Anreize richtig setzt.

Die 34'800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der VZK-Mitglieder sind rund um die Uhr für die Bevölkerung in den Kantonen Zürich und Schaffhausen im Einsatz. Sie arbeiten in 31 Institutionen, deren Umsatz 5,3 Milliarden Franken ausmachte im Geschäftsjahr 2018.