• GESUNDHEITSPOLITIK Das Gesundheitswesen verändert sich grundlegend. Die Zürcher Spitäler zeigen mit ihrem Positionspapier, wo und wie sie den Strukturwandel anpacken.

  • Der VZK Der Verband Zürcher Krankenhäuser ist die repräsentative Vertretung der Listenspitäler, Rehabilitationskliniken, Spezialkliniken und Pflegezentren im Kanton Zürich mit derzeit 31 Mitgliedern mit 34'800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Als Arbeitgeberverband vertritt der VZK die Interessen seiner Mitglieder in der Öffentlichkeit, gegenüber Politik und Behörden, Sozialpartnern, Kranken- und Unfallversicherern.

  • Geschäftsbericht 2018 Die Gesundheitsversorgung befindet sich im Umbruch. Auslöser sind Vernetzung, Ambulantisierung, Digitalisierung und Kostendruck. Wie gehen die Mitglieder des Verbands Zürcher Krankenhäuser damit um? 

  • DER VZK Der Verband Zürcher Krankenhäuser ist die repräsentative Vertretung der Listenspitäler, Rehabilitationskliniken, Spezialkliniken und Pflegezentren im Kanton Zürich mit derzeit 31 Mitgliedern mit 34'000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Als Arbeitgeberverband vertritt der VZK die Interessen seiner Mitglieder in der Öffentlichkeit, gegenüber Politik und Behörden, Sozialpartnern, Kranken- und Unfallversicherern.

Spitäler packen Strukturwandel an

Thema: Spitalplanung

Die kantonale Kostenbeteiligung für stationäre Spitalaufenthalte fiel letztes Jahr um 112 Millionen tiefer aus als budgetiert. Die Spitäler tragen wesentlich zur Dämpfung des Kostenwachstums bei. Ziel des VZK ist eine wohnortsnahe, sichere und zahlbare Gesundheitsversorgung für alle. Deshalb lehnt der VZK den Vorschlag der Gesundheitsdirektion bezüglich Änderung des Spitalplanungs- und -finanzierungsgesetzes als unnötig und verfehlt ab.
 

Einheitliche Finanzierung schafft richtige Anreize
Die heutige Finanzierung aus verschiedenen Quellen führt zu Interessenskonflikten und Verteilkämpfen. Damit die Gesundheitsversorgung sicher, gut erreichbar und bezahlbar bleibt, muss sie überdacht werden. Der Entscheid, eine Behandlung ambulant oder stationär durchzuführen, soll nur aufgrund medizinischer Kriterien erfolgen. Deshalb fordert der VZK die Finanzierung von Gesundheitsdienstleistungen aus einer Hand, und zwar über die Krankenversicherer. Die politischen Vorarbeiten für die einheitliche Finanzierung von ambulanten und stationären Leistungen (EFAS) sind auf Bundesebene weit fortgeschritten. Sie sehen vor, dass sich der Kanton zu 25,5 Prozent und die Krankenversicherung zu 74,5 Prozent an den Gesamtkosten beteiligen.

Weiter im Fokus:
Die Gesundheitsdirektion hat eine Revision des Spitalplanungs- und -finanzierungsgesetzes in die Vernehmlassung gegeben. Die vorgeschlagenen Massnahmen bringen massiv mehr Regulierung mit sich. Die Revisionsvorschläge schwächen den Qualitäts- und Wirtschaftlichkeitswettbewerb, verhindern Innovationen und Innovationssicherheit, Kooperationen und Netzwerke, beschneiden die Handlungsfähigkeit der Spitäler, gefährden die Versorgungssicherheit und Wahlfreiheit der Patienten und riskieren eine Zweiklassenmedizin und widersprechen dem Krankenversicherungsgesetz.

Die digitale Transformation ist einer der wichtigsten Treiber des Strukturwandels. Mobiltelefone werden als Schaltzentrale für Gesundheitsdienstleistungen eingesetzt. Gleichzeitig schreitet der medizinische Fortschritt in atemberaubendem Tempo voran. Behandlungen, die vor zehn Jahren noch einen zweiwöchigen Spitalaufenthalt nach sich zogen, werden heute ambulant vorgenommen. In diesem Zusammenhang nimmt auch die Bedeutung der integrierten Versorgung zu, die eine weitere Steigerung der Qualität als Chance bietet.